Japanische und rustikale Gartendekoration

Verschönern Sie Ihren heimischen Garten mit exklusiver und besonderer Gartendekoration. Schaffen Sie durch den Einsatz von einzelnen Dekorationselementen, wie eines Steinlaterne oder einem Weinfass, ein neues Flair und einen ganz besonderen Charme.

Steinlaternen

Steinlaternen sind, wie auch Trittsteine, von Teemeistern in den Japanischen Gärten eingeführt worden. Abends fanden häufig Teezeremonien statt und dort musste für Licht gesorgt werden deshalb wurden dann die Steinlaternen in den japanischen Gärten aufgestellt damit die Gäste den Weg durch den Garten erkennen konnten. Heutzutage benutzt man die Steinlaternern mehr als Dekoration zum Beispiel an einem Teich oder am Ufer eines Flusses. Früher wurden die Steinlaternern aus Bronze hergestellt bis die Japaner nach einiger Zeit begannen Stein- und Holzkonstruktion vorzuziehen dies beweißt Ihre Liebe zur natürlichen Materalien. Man hat weiche und rauhe Steine am liebsten, allerdings werden sie nur bei der kleinsten Witterung meist beschädigt. Harte Steine kann man natürlich auch benutzen aber diese sind dann schwer zu behandeln und sehr mühsam zu bearbeiten und dadurch erhöht sich dann natürlich auch der Preis der Steinlaternen. Bei wem etwas Schwergewichtiges vielleicht nicht direkt in den Garten passen sollte, wäre es eine überlegung wert ob man sich nicht eine kleine Steinlaterne aus Bimsstein kauft oder sogar aus Holz eine anfertigen lassen soll. Laternen gibt es in den verschiedensten Stilformen. Einige Laternen sind in buddhistischen Tempeln nachgebaut doch anderen sind von den Teemeistern aus eigener Hand entworfen worden dort sind besonders bekannt der Rikyu-, der Oribe-, der Enshu-, der Kasuga- und der Sowa-Stil.

Laternen können folgendermaßen klassifiziert werden:

  • Tachi-gata (Sockellaternen):
    Diese werden hauptsächlich in großen Gärten aufgestellt und sind ca. 1,50 m hoch kann es allerdings aber auch bis zu 3 Metern hoch geben. Diese Sockellaternen sind aus den privaten Gärten verschwunden da die Kosten sowohl auch die Raumprobleme zu hoch geworden sind.
  • Ikekomi-gata (eingegrabene Laternen):
    Ihnen fehlt der Sockel, weil der Schaft direkt in die Erde gegraben wird. Diese Laternern sehen in jedem Garten eingegraben einfach schön aus.
  • Oki-gata (kleine Laternen):
    Diese sind meistens an dem Rand eines Teiches zu finden. Man findet sie auch in kleineren Gärten da sie recht klein und Bescheiden sind.

Weinfass

Warum denn eine blaue Plastiktonne in den Garten stellen, wenn es auch stilvoller geht? Mit einem Weinfass als Regentonne, wird ein ganz individuelles Flair im Garten geschaffen. Die Weinfässer werden direkt vom Winzer an die Händlern abgegeben. Ein Weinfass wird bis zu diesem Tag zur Weinlagerung und –veredelung genutzt. Nach 3-5 Jahren kann der Wein kein Aroma mehr aus dem Holzfass ziehen und das Weinfass wird aussortiert. Diese Weinfässer können nun als Regentonnen, Pflanzkübel oder Miniteiche genutzt werden.

Steintürme

Steintürme, deren Vorbild die indische Stupas waren, sind heute ausschließlich nur noch ein dekoratives Element in ihrem Garten. Früher wurden sie dazu verwendet eine bestimmte geistig - seelische Atmosphäré zu schaffen. Die Aufstellung ähnelt sehr derjenigen Laternen die an Flüssen, Teichen und Nahe Brücken zu finden sind. Dort sehen die Steintürme natürlich auch wunderschön aus, weil Türme Spiegelungsfähigkeit des Wassers so gut zeigen können. Die Türme sehen nicht sonderlich schön aus wenn sie in den Zusammenhang von schlanken Elementen in Verbindung gebracht werden. Wo die Steintürme sich natürlich auch gut machen sind vor Zäunen oder neben massigen Ziersteinen und dickstämmigen Bäumen. Halb verborgen in einem Gehölz, wirken sie wie Bergtempel.

Stein-Buddhas

Kleine buddhistische Götterfiguren werden seit langer Zeit als Andachtsgegenstände benutzt, und man findet sie auch häufig in Gärten, die zum Bereich eines Tempels gehören. Die meisten Buddha Figuren in den Privatgärten sind Reproduktionen. Deshalb ist Takt angebracht, wenn schon nicht wegen des steinernen Buddha, so jedoch aus Respekt gegenüber den Millionen Menschen, die an die Wirkkraft glauben. Am besten setzen sie den Buddha an einen unauffälligen Ort und beleuchten Sie ihn nicht! Die Standarthöhe eine Stein-Buddhas beträgt etwas 40-50 cm.

Wegweiser

Wegweiser werden in einem sehr deutlich sichtbaren Teil des Gartens aufgestellt und können als Ersatz für die Steinlaternen dienen. Man findet diese Wegweiser oft an einer Biegung von Gartenwegen oder in einem tiefer bepflanzten Bereich. Ein Wegweißer, der an einer Biegung oder an einer Gabelung aufgestellt worden ist und drüber informiert, was zur Rechten und was zur linken Seite legt, kann eine geschmackvolle Art und Weise sein, Besucher durch den Garten zu führen. In Japan werden Richtungshinweise in geschnitzten Schriftzeichen gegeben, die man dort von oben nach unten ließt.

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